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Lost Art


Einführung

In Auswertung von Quellen, die Auskunft über den Verlauf und die Ergebnisse von öffentlichen Versteigerungen von Kunst- und Kuturgut in Deutschland während der nationalsozialistischen Herrschaft geben, wird diese Datenbank aufgebaut. Sie enthält Angaben zu den jeweiligen Versteigerungen und Auktionshäusern, zu den Einlieferern und Erwerbern und zu den versteigerten Objekten sowie die entsprechenden Schätz- und Verkaufswerte und Angaben zum Limit, soweit diese in den Quellen überliefert sind.

Eine kritische Überprüfung dieser Quellen kann von dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste nicht geleistet werden. Alle in der Datenbank enthaltenen Informationen können deshalb nur als Indizien und nicht als Nachweise bei der Ermittlung von Provenienzen und der Rekonstruktion von Verlustumständen angesehen werden. Auch ist ein Zusammenhang mit nationalsozialistischen Verfolgungs- und Enteignungsmaßnahmen allein mit dem Erscheinen einer Person als Einlieferer bei einer dieser Auktionen nicht in jedem Fall gegeben.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bilden die Informationen, die in Auswertung des Bestandes A Rep. 243-04 (Reichskammer der bildenden Künste - Landesleitung Berlin) im Landesarchiv Berlin gewonnen werden konnten, den Schwerpunkt der Datenbank. Es handelt sich hier vorrangig um Anmeldungen zu Versteigerungen oder Auktionsberichte. Die Reichskammer übte eine Kontroll- und Aufsichtsfunktion aus, um u.a. durchzusetzen, dass keine Werke jüdischer Künstler versteigert werden konnten.

Das Findbuch zu diesem Bestand ist online zugänglich. Weitere Fragen zum Bestand können an das Landesarchiv Berlin gerichtet werden.

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