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Beteiligte Privatpersonen und Körperschaften am NS-Kulturgutraub

Haberstock, Karl

1878–1956; Kunsthändler, Adressen: bis 1939 Berlin W9, Bellevuestr. 15, 1939-43 Berlin W62, Kurfürstenstr. 59, einer der führenden Kunsthändler der nationalsozialistischen Regierung, Schwerpunkt: deutsche Malerei des 19. Jh., Mitglied der Kommission zur Verwertung der beschlagnahmten Werke entarteter Kunst; 1938 an Beschlagnahme jüdischer Kunstsammlungen in Wien beteiligt, ab 1939 Experte für Sonderauftrag Linz, bis 1943 dessen Hauptlieferant, während des Krieges Erwerbungen in Paris

Lit.: Horst Keßler u.a., Karl Haberstock, umstrittener Kunsthändler und Mäzen, München 2008; Marion Goers u. Christine Kühnl-Sager, Galerie Haberstock. Karl Haberstock - von Hitler geschätzter Kunsthändler, in: Ausstellungskat. Gute Geschäfte. Kunsthandel in Berlin 1933–1945, Berlin 2011, 53–58 Qu.: ALIU, Final Report, 38; Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Haberstock-Archiv

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