Navigation und Service

Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Anninger, Otto

Lebensdatengeb. 20. Februar 1874; gest. 05. Juli 1954 Luzern
BerufGroßindustrieller
Angehörige
  • Anninger (geb. Wolf), Clara, geb. 12. Januar 1886 Wien; gest. 23. September 1938 Paris
AdresseWien XIX., Lannerstraße 36
Firmensitz, -name, -gründung„W. Abeles & Co.“, Agentur und Kommissionshandel in Wien I., Schottenbastei 4; Fabriken in Teesdorf, NÖ, und Dugaresa, Jugoslawien
BesitztümerER: Villa Anninger in Wien XIX., Lannerstraße 36, sowie Villa in Wien XIX., Billrothstraße 46; Anteilseigner der Baumwoll-Import und Handels-A.G. in Bratislava; Anteilseigner der Spinnerei und Weberei Teesdorf-Schönau in Wien
Schicksal1938 Flucht des Ehepaares Anninger nach Paris. Nach dem Freitod seiner Frau erneute Flucht Otto Anningers in die USA.
SammlungAnninger sammelte Bilder und Reliefs von u.a. Robert und Franz von Alt, Canaletto sowie Erwin Pendl.
Enteignung1938 erfolgte die Arisierung des Unternehmens „W. Abeles & Co.“ durch die Österreichische Kontrollbank; 1938 Einziehung sämtlicher Liegenschaften von Otto Anninger.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 83 f.

Diese Seite:

© Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste - 2019