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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

van Diemen, Galerie

1920 bis 1965 (um)
gegr. um 1918 in Berlin, Zweigstellen in Den Haag, Amsterdam und New York. Die Direktoren Eduard Plietzsch (1919-1935) und Kurt Benedict (1923-1933), leiteten die Niederlassungen van Diemen, Berlin, und Dr. Benedict & Co., Berlin. Die beiden genannten sowie Altkunst Antiquitäten und Dr.Otto Burchard & Co. gehörten zum Margraf Konzern, welcher bis 1929 Albert Loeske gehörte und dann an dessen Angestellte Jacob und Rosa Oppenheimer überging. Ursprünglich spezialisiert auf niederländische Malerei, organisierte die Galerie van Diemen 1922 die erste bedeutende Ausstellung zur russischen Avantgarde in Europa seit 1917. 1935 wurden die Berliner Niederlassungen (van Diemen, Dr. Benedict & Co., Dr. Otto Burchard & Co.; Altkunst Antiquitäten) von den Nationalsozialisten liquidiert; Verkäufe bei Graupe am 25. Januar und 26 April. Die New Yorker Niederlassung schloss sich ungefähr zu diesem Zeitpunkt mit der Galerie Lilienfeld zusammen (gegr. von Karl Lilienfeld in Deutschland); bis Mitte der 1960er Jahre firmierte die Galerie als van Diemen-Lilienfeld.

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