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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Eisler, Alfred (Nachlass)

Angehörige
  • Eisler (geb. Zwick), Valerie, geb. 29. März 1886, gest. Januar 1942
AdresseWien XVIII., Pötzleinsdorfer Straße 29
Firmensitz, -name, -gründung„Fa. Alfred Eisler“, Wien XVIII., Pötzleinsdorfer Straße 29
BesitztümerSIE: Eigentümerin der Villa in Wien XVIII., Pötzleinsdorfer Straße 29
SchicksalValerie Eisler wurde nach Riga deportiert und dort ermordet.
SammlungDie Sammlung umfasste graphische Werke u.a. von Pettenkofen, Schwind; Aquarelle und Zeichnungen von u.a. Ender, Schindler und R.v. Alt.
Enteignung1938 erfolgte die Arisierung der Villa in der Pötzleinsdorfer Straße und 1939 Zwangsveräußerung an das Ehepaar Rudolf und Anna Delapina; 1938 Liquidation der „Fa. Alfred Eisler“ durch die Vermögensverkehrsstelle. Übergabe der Kunstsammlung zur Überstellung ins Ausland an die Spedition Kantor, jedoch keine Abfertigung. Stattdessen Inventarisierung durch die Zentralstelle für Denkmalschutz. Posse erwarb Werke für das „Führermuseum", Zeichnungen gingen an das Wiener Albertina, der Rest der Sammlung ging an die Neue Galerie des Joanneums in Graz.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 317 f.

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