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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Goldschmidt, Jakob

BerufBankier
AdresseBerlin
Firmensitz, -name, -gründungDanat-Bank
SchicksalVerließ Deutschland im April 1933.
SammlungDie Sammlung enthielt u.a. das Werk von Kokoschka "Bildnis des Herrn Goldscchmidt".
EnteignungVersteigerte seine Sammlung 1941 bei H.W. Lange.
Restitution1952 erfolgte die Rückgabe Kokoschkas "Bildnis des Herrn Goldschmidt". 1966 wurde A. Graffs "Bildnis Freiherr von Heynitz" zurückgegeben.
QuelleTisa Franicisi, Esther; Heuss, Anja; Kreis, Georg, „Fluchtgut – Raubgut. Der Transfer von Kulturgütern in und über die Schweiz 1933 – 1945 und die Frage der Restitution“, Veröffentlichungen der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg, 1, Chronos-Verlag, Zürich 2001, S. 44; Terlau, Katja, „Das Wallraff-Richartz-Museum in der Zeit zwischen 1933 - 1945", in „Museen im Zwielicht. Ankaufspolitik 1933-1945. Kolloquium vom 11. und 12. Dezember 2001 in Köln / die eigene Geschichte. Provenienzforschung an deutschen Kunstmuseen im internationalen Vergleich. Tagung vom 20. bis 22. Februar 2002 in Hamburg“ bearb. von Ulf Häder (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 2), Magdeburg 2002, S. 29, 36; Winkler, Richard, „Händler, die ja nur ihrem Beruf nachgingen“. Die Münchner Kunsthandlung Julius Böhler und die Auflösung jüdischer Kunstsammlungen im „Dritten Reich““, in „Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert. Entrechtung und Enteignung der Juden“, bearb. von Andrea Baresel-Brand (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 3), Magdeburg 2005, S. 214.

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