Navigation und Service

Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Jellinek, Bruno

Lebensdatengeb. 21. März 1880 Czerny/Ostrow; gest. 1943 New York
BerufBananenimporteur
AdresseWien III., Marokkanergasse 22
Firmensitz, -name, -gründung„Bananen-Import Bruno Jellinek“, Wien XX., Nordwestbahnhof, Frachtenmagazin
BesitztümerGesellschafter von „Bananen-Import Bruno Jellinek“
SchicksalIm März 1938 Flucht über die Tschechoslowakei nach New York.
SammlungDie Sammlung Jellinek umfasste u.a. Werke von Ferdinand Georg Waldmüller und Heinrich Füger.
Enteignung„Sicherstellung“ besonders wertvoller Bilder erfolgte durch die Zentralstelle für Denkmalschutz sowie die Devisenfahndungsstelle; 1941 Einziehung der restlichen Vermögensgegenstände und Veräußerung durch die VUGESTA unter der Konsignations-Nr. 375 sowie über das Wiener Dorotheum.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 529 f.; Löhr, Hanns Christian, „Das Braune Haus der Kunst. Hitler und der „Sonderauftrag Linz“. Visionen, Verbrechen, Verluste“, Akademie Verlag, Berlin 2005, S. 131; http://www.wienmuseum.at/pdf/Restitutionsbericht_2002.pdf (Stand 14.03.06)

Diese Seite:

© Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste - 2020