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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Lämmle, Siegfried

Lebensdatengeb. 1863
BerufKunsthändler
AdresseMünchen
Firmensitz, -name, -gründung1894 Geschäftseröffnung, im Feb. 1938 Geschäft abgemeldet.
SchicksalEmigrierte am 30.9.1938 in die USA zu seinem Bruder nach Los Angeles.
SammlungBedeutende Skulpturensammlung (mittelalterliche Plastik).
EnteignungIm November 1938 wird die Sammlung zum größten Teil beschlagnahmt.
Restitution1950 teilweise Rückgabe.
Quelle

S.a. Porträt Siegfried Lämmles, 1905 von Franz Marc gemalt.
Siehe Annegret Hoberg u. Isabelle Jansen: Franz Marc. Werkverzeichnis Bd. I Gemälde, Abb. 34, S. 73

Jahn, Thomas; Kellner, Stephan, „Bücher im Zwielicht. Die Bayerische Staatsbibliothek und ihr Umgang mit zweifelhaften Erwerbungen der Jahre 1933 bis 1955, in „Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert.: Entrechtung und Enteignung der Juden, bearb. von Andrea Baresel-Brand (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 3), Magdeburg 2005, S. 87; Seelig, Lorenz, „Die Münchner Sammlung Alfred Pringsheim – Versteigerung, Beschlagnahmung, Restitution“, in „Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert.: Entrechtung und Enteignung der Juden", bearb. von Andrea Baresel-Brand (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 3), Magdeburg 2005, S. 277; Weniger, Matthias, „Die Sammlungen Siegfried Lämmle und Ludwig Gerngross im Bayerischen Nationalmuseum 1938 – 1953“, in „Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert.: Entrechtung und Enteignung der Juden", bearb. von Andrea Baresel-Brand (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 3), Magdeburg 2005, S. 291ff., 304, 308.

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