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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Lindenbaum, Markus

Lebensdatengeb. 26. November 1887 Budapest; gest. April 1964 New York
BerufGutsbesitzer
Angehörige
  • Lindenbaum (geb. Simko), Melanie, geb. 23. Juli 1903 Velke-Rypnany, CSR, gest. 15. April 1999 New York
AdresseWien I., Wiesingerstraße 3 / 16
BesitztümerHaus in Wien I., Wiesingerstraße 3; Mietshäuser in Wien II., Taborstraße 36 und Vereinsgasse 38, in Wien IV., Paniglgasse 19-19a / Suttnerplatz 1; Grundstück in Wien XVIII., Gentzgasse 99; Villa in Wien XIII., Fichtnergasse 22
SchicksalÜber Zürich gelang die Flucht in die USA im Jahr 1938.
SammlungLindenbaum sammelte u.a. Werke von Defregger, Egger-Lienz und Peter Paul Rubens.
Enteignung1940 erfolgte die Beschlagnahmung des Übersiedlungslifts und Veräußerung über die VUGESTA unter der Konsignations-Nr. 693; 1941 Beschlagnahmung der o.g. Liegenschaften durch die Vermögensverkehrsstelle. 1938 wurden elf Gegenstände aus dem Übersiedlungsgut von Markus und Melanie Lindenbaum „sichergestellt“.
Restitution1948 konnte eine großer Teil der Sammlung an die Eigentümer restituiert werden.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 699 f.

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