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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

List, Adolf (Adolph)

1861-17.06.1938, in seinem Magdeburger Wohnsitz
BerufIndustrieller (Kommanditgesellschaft Fahlberg, List & Co.)
AdresseMagdeburg
FamilieEhefrau Helene (geb. 08.05.1868, Leipzig, gest. 25.10.1956, Leipzig), 2 Söhne; Helene war nach den NS-Rassegesetzen "arisch"
SammlungKunstgewerbesammlung; Objekte aus Glas.
Auktion erfolgte 1939 in Berlin bei Hans W. Lange. Hier wurde u.a. seine Glassammlung veräußert.
QuelleTisa Franicisi, Esther; Heuss, Anja; Kreis, Georg: „Fluchtgut – Raubgut. Der Transfer von Kulturgütern in und über die Schweiz 1933 – 1945 und die Frage der Restitution (=Veröffentlichungen der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg, 1). Zürich 2001, 44; Winkler, Richard, „Händler, die ja nur ihrem Beruf nachgingen“. Die Münchner Kunsthandlung Julius Böhler und die Auflösung jüdischer Kunstsammlungen im „Dritten Reich“. In: Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert. Entrechtung und Enteignung der Juden, bearb. v. Andrea Baresel-Brand (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 3), Magdeburg 2005, 217; Klammt, Annerose; Winzeler, Marius, „Die moderne deutsche Kunst mußte zur Geltung gebracht werden" - Zur Erwerbung von Kunstwerken aus jüdischem Eigentum für die Kunstsammlungen in Görlitz". In: Beiträge öffentlicher Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland zum Umgang mit Kulturgütern aus ehemaligem jüdischen Besitz", bearb. v. Ulf Häder (= Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, 1), Magdeburg 2001, 131. Auktionskatalog H.W. Lange 1939.

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