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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Pick, Moric

Lebensdatengeb. 08. Februar 1883 Szeged/Ungarn; gest. Februar 1945 Bergen-Belsen
BerufSalamifabrikant
Angehörige
  • Pick (geb. Kirschner), Irma, geb. 18. Februar 1899 Szombathely/Stein am Angern; Ungarn, gest. 1978 Wien
AdresseMühlbreitenstraße 3, Erlaa, NÖ
Firmensitz, -name, -gründung„Ungarische Salamifabrik Markus Pick & Co. Ges.m.b.H.“, Erlaa, NÖ
Besitztümeru.a. Alleininhaber „Ungarische Salamifabrik Markus Pick & Co. Ges.m.b.H.“, Erlaa, NÖ
Schicksal1938 bzw. 1939 gelingt die Flucht der Familie Pick nach Szeged; 1941 Zwangsversteigerung der Fabrik an Anton Koci; 1944 Deportation der Familie Pick nach Bergen-Belsen.
SammlungDie Sammlung umfasste Werke von u.a. Epstein, Egger-Lienz, Nyilassi.
EnteignungIm Mai 1938 kommissarische Verwaltung der Salamifabrik durch Alois Waschka, später durch Richard Hartmann.
RestitutionIm Jahr 2000 Klage auf Herausgabe des Egger-Lienz-Gemäldes „Der Sensendengler“ aus der Sammlung Leopold durch die Tochter von Moric Pick.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 815 f.

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