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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Reichel, Oskar

Lebensdatengeb. 21. April 1869; gest. 07. Mai 1943 Wien
BerufInternist; Kaufmann
Angehörige
  • Reichel (geb. Kann), Malvine, geb. 01. April 1877; gest. 09. Juni 1951 USA
AdresseWien XIX., Chimanistraße 11
Firmensitz, -name, -gründung„Kunst und Wohnung Lorenz & Reichel“, Wien I., Seilergasse 7
BesitztümerSowohl Oskar, als auch Malvine Reichel waren Gesellschafter der Firma „Kunst und Wohnung Lorenz & Reichel“.
SchicksalOskar Reichel verstarb 1943, vor seinem Tod Deportation von Malvine nach Theresienstadt; seine Frau erlebte die Befreiung und wohnte bis zu ihrem Tod 1951 in den USA.
SammlungDie Sammlung umfasste Werke von Oskar Reichel, Anton Romako sowie Oskar Kokoschka.
EnteignungIm November 1938 Zwangsliquidation der Firma „Kunst und Wohnung Lorenz & Reichel“; 1941 Beschlagnahmung des Übersiedlungslifts und Veräußerung über die VUGESTA unter der Konsignations-Nr. 3766.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 937 f.
Werner J. Schweiger: Your love affair with my paintings. Oskar Kokoschka and his early Viennese collectors. - in: Oskar Kokoschka. Early portraits from Vienna and Berlin 1909-1914.- New York: Neue Galerie New York, 15 March - 10 June 2002, S. 61-66

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