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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Rieger, Heinrich

Lebensdatengeb. 25. Dezember 1868 Szered an der Waag/Ungarn; gest. 21. Oktober 1942 Theresienstadt
BerufZahnarzt
Angehörige
  • Rieger (geb. Klug), Berta
AdresseWien VI., Mariahilfer Straße 124; Gablitz 85, NÖ
SchicksalIm September 1942 Deportation der Eheleute Rieger nach Theresienstadt und Ermordung.
SammlungDie einzigartige Sammlung Heinrich Rieger umfasste u.a. Werke von Egon Schiele, Oskar Kokoschka sowie Albin Egger-Lienz.
Enteignung1939 übergab Heinrich Rieger Teile seiner Sammlung zur treuhänderischen Verwahrung an Luigi Kasimir, der die Gegenstände allerdings eigenmächtig veräußerte. Weitere Teile der Sammlung wurden vom Kunsthändler Welz verkauft oder „verschwanden" nach seinen Angaben spurlos. Weiteres „verschwand" in den Depots der Bundesdenkmalamtes in Salzburg.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 969 f.
Werner J. Schweiger: Your love affair with my paintings. Oskar Kokoschka and his early Viennese collectors. - in: Oskar Kokoschka. Early portraits from Vienna and Berlin 1909-1914.- New York: Neue Galerie New York, 15 March - 10 June 2002, S. 61-66.

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