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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Roden, Max

Lebensdatengeb. 21. Juli 1881 Wien; gest. März 1968 New York
BerufSchriftsteller; Redakteur; Graphikerin; Malerin
Angehörige
  • Kronburg, Alexandrine „Sascha“, geb. 03. April 1893 Wien, gest. September 1985
AdresseWien I., Herrengasse 6 (Hochhaus)
Firmensitz, -name, -gründung„Österreichische Volks-Zeitung“, Hrsg. Steyrermühl Verlags- und Papier-A.G., Wien I., Fleischmarkt 5
SchicksalDie Flucht des Ehepaars Roden gelang über Hamburg in die USA.
SammlungDie Sammlung Max Roden umfasste u.a. Werke von Egon Schiele und Oskar Kokoschka sowie zahlreiche Holzschnitte von Otto Rudolf Schatz.
EnteignungDie Sammlung wurde zwar 1938 infolge einer Ausfuhrgenehmigung dokumentiert, gilt aber bis heute als verschollen. Roden konnte von seiner Graphiksammlung 1.500 Blätter ins Exil retten. Dies waren vor allem Werke von Otto Rudolf Schatz.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 987 ff.

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