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Lost Art


Jüdische Sammler und Kunsthändler (Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Enteignung)

Trebitsch, Siegfried

Lebensdatengeb. 22. Dezember 1868; gest. 03. Juli 1956 Zürich
BerufSchriftsteller; Übersetzer
Angehörige
  • Trebitsch (geb. Keindl), Antonia, geb. 02. November 1869; gest. 1954 Zürich
AdresseWien XIII., Maxingstraße 20
Firmensitz, -name, -gründung„S. Trebitsch & Sohn“, Wien VII., Schottenfeldgasse 13-15; Niederlassungen in Oberwaltersdorf, NÖ und Mährisch Schönberg, Tschechoslowakei
BesitztümerER u.a. Kommanditist der Seidenmanufaktur „S. Trebitsch & Sohn“; Villa Trebitsch in Wien XIII., Maxingstraße 20
Schicksal1940 gelingt die Flucht in die Schweiz.
SammlungEr sammelte Bilder von u.a. Tina Blau, Josef Gisela, Einsle.
Enteignung1938 Arisierung der Firma „S. Trebitsch & Sohn“ und kommissarische Verwaltung durch Leo Zdobinsky sowie Beschlagnahmung der Villa Trebitsch; im August 1940 Zwangsversteigerung der Villa Trebitsch durch das Wiener Dorotheum.
QuelleLillie, Sophie, „Was einmal war – Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens“, Wien 2003, S. 1271 f.

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