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Lost Art


Verführung

Einzelobjekt / Suchmeldung - Nähere Informationen
Lost Art-ID449911
Permalinkhttp://www.lostart.de/DE/Verlust/449911
Künstler / Hersteller

Christ, Fritz

TitelVerführung
Datierung1904 (bis)
ObjektartPlastik / Skulptur
Schlagworte
  • Weibliche Person / Figur
  • Personifikation
Abmessungen Höhe: 25,00 cm  Breite: 55,00 cm  Tiefe: 11,50 cm 
Material / TechnikBronze
InventarnummerB 26
BeschreibungEin nacktes junges zartgliedriges Mädchen im flüchtigen Lauf vorüberhuschend. Während sie den linken Fuß vorsetzt, dreht sie den Oberkörper und den Kopf weit nach links zurück. Die linke Hand erhebt sie mit ausgestrecktem Zeigefinger, Verlockung und Verschwiegenheit winkend, etwa in der Höhe des Kinns. Die Rechte ist in anmutiger Bewegung nach vorn erhoben und hält zwischen Daumen und Zeigefinger ein Band, das über die rechte Schulter und den linken Ellbogen zurückwehend die Bewegung des Oberkörpers einrahmend begleitet. Das junge Gesicht ist sinnlich und voller List, reiches Haar weht lose in Wellen bis zur Hüfte herab. Die Plinthe ist als Sockel gestaltet, oben abgerundet, ebenso an den Schmalseiten abgerundet und unten ausladend, an der oberen Abrundung durch Einritzen ornamiert. Bezeichnet vorne auf dem Sockel: Fritz Christ (Inventarbeschreibung).
Provenienz1904 aus der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in München erworben
Verlustgeschichte

München (Neue Staatsgalerie, Depot)

Die sogenannte Neue Staatsgalerie befand sich in Zieblands „Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude“ am Münchner Königsplatz gegenüber der Glyptothek. Seit 1919 diente das Haus zur Präsentation der seinerzeit modernen Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (heute in der Neuen Pinakothek). Bei Kriegsbeginn wurde das Gebäude wie alle Museen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen geschlossen, die Galerie geräumt. Das Wertvollste transportierte man aus der Stadt heraus; etliches wurde zunächst in die Alte und Neue Pinakothek gebracht, einiges verblieb in vermeintlich sicheren Räumen des Gebäudes. Dieses Objekt lagerte angeblich im Keller und wurde dort durch Kriegseinwirkung zerstört.

Eintrag
veröffentlicht seit
15. Dezember 2011

Kontakt

Bayerische
Staatsgemäldesammlungen
München

Barer Str. 29
80799 München
Deutschland
Fax:  +45 (0)89 23805-391
provenienz@pinakothek.de
Homepage:  Externer Link

Ansprechpartner/in

Stephanie Niederalt
Zentrale Dienste der Staatl. Museen und Sammlungen, Juristisches Referat
Tel:  +49 (0)89 23805-0

Dr. Andrea Bambi
Referat für Provenienzforschung
Tel:  +49 (0)89 23805-0
provenienz@pinakothek.de

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