Navigation und Service

Lost Art


Köpfe berühmter Schachmeister

Einzelobjekt / Suchmeldung - Nähere Informationen
Lost Art-ID297594
Permalinkhttp://www.lostart.de/DE/Verlust/297594
Künstler / Hersteller

Friedmann, David

TitelKöpfe berühmter Schachmeister
Datierung1923
ObjektartMappenwerk / Skizzenbuch
ObjektgruppeGrafik
Schlagworte
  • Männliche Person / Figur
Abmessungen (circa)  Höhe: 38,30 cm  Breite: 28,10 cm 
Material / TechnikBüttenpapier & Halbpergament / gedruckt (Lithographie)
BeschreibungFriedmann druckte 50 Mappen, davon sind mindestens 24 (evtl. sogar 44) verloren; die Mappen enthielten Portraits von: Lasker, Réti, Grünfeld, Selesnieff, Euwe, Tartakower, Bogoljubow, Tarrasch, Spielmann, Rubinstein, Wolf, Walter, Bernstein, Teichmann. Das handgeschriebene Vorsatzblatt der Mappe Nr. 27, die einst Lasker gehörte, wird hier lediglich als Beispiel angeführt. Jede handgefertigte Mappe (aus Halbpergament) enthielt zw. 10 und 14 Drucke auf Büttenpapier, alle signiert vom Künstler. Friedmann stellte die Mappe 1924 in der Gallerie Wenzel in Breslau aus, ebenso in Berlin, Leipzig, Dresden, Hamburg, München und an anderen Orten wie dem Rheinland Museum in Düren.
Verlustgeschichte

Berlin (Speditionsfirma Silberstein & Co, Kurfürstendamm) 1941/42

David Friedmann war Schüler von Lovis Corinth und Hermann Struck. Ungefähr 1300 Werke Friedmanns (Ölgemälde, Aquarelle, Lithographien, Zeichnungen, Kupferstiche) wurden aus seinem Lift bei der Berliner Speditionsfirma Silberstein und Co., Berlin Kurfürstendamm wahrscheinlich zw. dem 16. Oktober und Dezember 1941 beschlagnahmt.

Friedmanns Berliner Wohnung lag in der Paderborner Str. 9, Berlin W 15; auch nach der Flucht nach Prag am 27. Dezember 1938 bezahlte er bis Februar 1940 Miete; das Atelier in der Xantener Str. 23 (Berlin-Wilmersdorf) hatte er bereits 1933 aufgeben müssen.

Seinen Gesamtverlust an eigenen Kunstwerken bezeichnete er nach dem Krieg mit "ca. 2000".

16 Gemälde verschwanden vermutlich 1942 aus der Wohnung seines Schwiegervaters, Prof. Dr. Maximilian (Max) Fuchs, Wielandstr. 29, Berlin-Charlottenburg, nachdem das Ehepaar Fuchs 1942 deportiert worden war.

Friedmann signierte seine Werke mit Friedmann, D. Friedmann oder Dav. Friedmann.

Eintrag
veröffentlicht seit
2004
Abbildungen

Zusatzinformationen

ehemaliger Eigentümer

Kontakt

Kontaktanfragen richten Sie bitte an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste.

Diese Seite:

© Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste - 2018