Suchfunktion in der Lost Art-Datenbank verbessert

Die Nutzeroberfläche der „Erweiterten Suche“ in der Lost Art-Datenbank wurde überarbeitet, um den Erfordernissen einer umfassenden Recherche noch besser zu entsprechen.

Es wurden Nutzungshinweise für ausgewählte Suchoptionen integriert, wie beispielsweise die Anzeige von Eingabe-Vorschlägen in den einzelnen Suchfeldern oder die Möglichkeit einer gezielten Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem oder kriegsbedingt verbrachtem Kulturgut innerhalb der Suchmeldungen.

Das Team des Fachbereichs Dokumentation steht für Anregungen und Fragen gern zur Verfügung.

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Navigation und Service

Lost Art


Einführung

Die Lost Art-Datenbank enthält Angaben zu Kulturgütern, die infolge des Nationalsozialismus bzw. des Zweiten Weltkrieges verbracht, verlagert oder insbesondere jüdischen Eigentümern verfolgungsbedingt entzogen wurden oder für die auf Grund von Provenienzlücken eine solche Verlustgeschichte nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Unterscheidung nach Beutekunst und NS-Raubkunst kann für den Bereich der Fundmeldungen nicht vorgenommen werden, da die Erfahrung lehrt, dass nicht immer eine exakte Trennschärfe zwischen beiden Kategorien vorliegt und die Besitzer in der Regel die Provenienz der häufig durch Erbgang auf sie gekommenen Objekte überhaupt nicht kennen bzw. sie nicht exakt in die historischen Prozesse einordnen können.

Die Datenbank untergliedert sich in zwei Bereiche:

1. Suchmeldungen

In diesem Bereich sind Kulturgüter verzeichnet, die öffentlichen Einrichtungen oder privaten Personen und Institutionen infolge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und des Zweiten Weltkrieges verloren gingen und über die Lost Art Internet-Datenbank zur weltweiten Suche ausgeschrieben wurden. Besitzer oder Verwalter von Kulturgütern mit unsicherer oder lückenhafter Provenienz können hier recherchieren, ob diese anderenorts gesucht werden.

2. Fundmeldungen

Dieser Bereich verzeichnet Objekte, von denen bekannt ist, dass sie unrechtmäßig entzogen bzw. kriegsbedingt verlagert wurden. Weiterhin sind hier Meldungen zu Kulturgütern veröffentlicht, bei denen eine unsichere oder lückenhafte Provenienz auf einen möglicherweise unrechtmäßigen Entzug oder eine kriegsbedingte Verlagerung verweisen können. Personen und Institutionen, welche Verluste dieser Art erlitten haben, können hier recherchieren, ob sich die von ihnen gesuchten Kulturgüter in der Liste der Fundmeldungen wiederfinden.

Die Veröffentlichung der Meldungen in der Lost Art Internet-Datenbank erfolgt im Auftrag und nur mit Zustimmung der meldenden Personen und Institutionen. Die Verantwortung für den Inhalt der Meldungen liegt bei diesen juristischen und natürlichen Personen (siehe Disclaimer / Copyright).

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© Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste - 2017

Zusatzinformationen

Meldungsverzeichnis

Grundlagen

Während des Zweiten Weltkrieges fand eine Verlagerung von Kulturgütern statt, welche in ihrem gesamten Ausmaß bis heute noch nicht restlos aufgearbeitet ist.

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Objekte melden

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste nimmt von Privatpersonen und Institutionen Suchmeldungen und Fundmeldungen zu Kulturgütern entgegen, die infolge des Nationalsozialismus bzw. des Zweiten Weltkriegs verbracht, verlagert oder insbesondere jüdischen Eigentümern verfolgungsbedingt entzogen wurden oder für die auf Grund von Provenienzlücken eine solche Verlustgeschichte nicht ausgeschlossen werden kann.

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