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Lost Art


Objekte melden

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste nimmt von Privatpersonen und Institutionen Suchmeldungen und Fundmeldungen zu Kulturgütern entgegen, die infolge des Nationalsozialismus bzw. des Zweiten Weltkriegs verbracht, verlagert oder insbesondere jüdischen Eigentümern verfolgungsbedingt entzogen wurden oder für die auf Grund von Provenienzlücken eine solche Verlustgeschichte nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Veröffentlichung dieser Meldungen in der Lost Art Internet-Datenbank erfolgt im Auftrag und nur mit Zustimmung der meldenden Personen und Institutionen. Die Verantwortung für den Inhalt der Meldungen liegt bei diesen juristischen und natürlichen Personen (siehe Impressum).

Im Falle einer Übereinstimmung von Identifizierungsmerkmalen sind wir bemüht, den Kontakt zwischen den verlustmeldenden Personen bzw. Institutionen und jenen, die den Fund eines solchen Objektes gemeldet haben, herzustellen.

Sofern die Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in deutschen öffentlichen Einrichtungen ergebnislos verlaufen ist, bitten wir auch um Übermittlung entsprechender Fehlmeldungen. Eine Veröffentlichung von Fehlmeldungen an dieser Stelle ist momentan nicht vorgesehen.

Suchmeldungen

Privatpersonen

Privatpersonen haben die Möglichkeit, Suchmeldungen zu Kulturgütern erfassen und veröffentlichen zu lassen, deren Verlust auf Grund von Verfolgungen unter der nationalsozialistischen Herrschaft entstanden ist oder die ihnen im Zusammenhang mit Ereignissen und unmittelbaren Folgen des Zweiten Weltkriegs (zum Beispiel durch Beschlagnahmung, Plünderung, Auslagerung oder Vertreibung) verloren gingen.

Verluste der privaten Hand (natürlicher und juristischer Personen), die infolge des Zweiten Weltkrieges deutschen Staatsbürgern entstanden sind, werden außerdem von Referat K42, Kulturgutverluste, Provenienzforschung, bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erfasst. Wir empfehlen, eine Registrierung dieser Verluste auch bei dieser Stelle vornehmen zu lassen.

Öffentliche Einrichtungen

Öffentliche Einrichtungen (Archive, Bibliotheken, Museen usw.) können Suchmeldungen zu kriegsbedingt verbrachten und verlagerten Kulturgütern in die Datenbank Lost Art einstellen lassen.

Fundmeldungen

Privatpersonen

Personen, die in den Besitz von Kulturgütern gelangt sind, welche vor 1946 entstanden sind, können diese an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste melden, wenn die Herkunft unklar oder als verfolgungsbedingt entzogen einzustufen bzw. die Provenienz für die Zeit von 1933 bis 1945 nicht lückenlos nachzuweisen ist. Durch eine Veröffentlichung dieser Fundmeldungen in der Lost Art Internet-Datenbank kann nach möglicherweise anspruchsberechtigten Personen bzw. Institutionen gesucht werden.

Öffentliche Einrichtungen

In Umsetzung der „Gemeinsamen Erklärung“ von Bundesregierung, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden vom Dezember 1999 sind die öffentlichen Einrichtungen (Archive, Bibliotheken, Museen usw.) der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, zu prüfen und offenzulegen, ob sich in ihrem Besitz Kulturgüter befinden, bei denen ein NS-verfolgungsbedingter Entzug zwischen 1933 und 1945 nicht auszuschließen ist.

Sofern im Ergebnis dieser Suche keine Verweise auf einen Besitz von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut gefunden wurden, bitten wir auch um die Übermittlung entsprechender Fehlmeldungen.

Für Meldungen und Datenkorrekturen wenden Sie sich bitte an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste.

Alle Meldungen können auf dem Postweg, per Fax oder per E-Mail an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste übermittelt werden.

Adresse

Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Humboldtstraße 12
39112 Magdeburg
Deutschland

Kontakt

Tel: +49 (0) 391 727 763 0
Fax: +49 (0) 391 727 763 6
lostart@kulturgutverluste.de

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