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Kriegsbedingt verbrachte und verlagerte Kulturgüter („Beutekunst“)

Bei der Thematik der kriegsbedingt verbrachten und verlagerten Kulturgüter (sog. „Beutekunst“) handelt es sich auch mehr als 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges um einen sehr sensiblen und komplexen Bereich. Zur Annäherung an das Thema hat es sich bewährt, diese Komplexität in insbesondere vier Ebenen darzustellen:

  • Die Fach- oder Dokumentationsebene, auf der etwa der Deutsch-Russische Museumsdialog, der Deutsch-Russische Bibliotheksdialog, internationale Ausstellungsprojekte oder die Arbeit des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste angesiedelt sind,
  • die rechtliche Ebene, die sich mit den juristischen Aspekten der kriegsbedingt verbrachten Kulturgüter wie etwa dem sog. russischen „Beutekunstgesetz“ auseinandersetzt,
  • die politische Ebene, die beispielsweise in den Rückführungsverhandlungen zu kriegsbedingt verbrachten Kulturgütern zwischen den betroffenen Staaten zum Tragen kommt, und
  • die moralische Ebene, die sich mit den ethischen Aspekten der Kulturgüterrückführung befasst.

Vor diesem Hintergrund bieten die in diesem Zweig „Kriegsbedingt verbrachte Kulturgüter“ des Moduls Provenienzrecherche zusammengestellten Informationen eine erste Orientierung für den Nutzer.

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