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Lost Art


Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV), Referat C 2

Eine wichtige Erkenntnisquelle zur Provenienzforschung, also der Identifizierung der Voreigentümer aus der Gruppe der Verfolgten, sind die Akten aufgrund des Bundesrückerstattungsgesetzes (BRüG), in denen vielfach die Entziehung von Kunstwerken dokumentiert ist. Die Oberfinanzdirektionen waren als Vertreter des Bundes in Nachfolge des Deutschen Reiches zwecks Entschädigung an diesen Rückerstattungsverfahren beteiligt. Der Hauptbestand der Rückerstattungsverfahren, ca. 1 Million Akten, befand sich bei der Oberfinanzdirektion Berlin.

Seit dem 01.01.2004 ist die Zuständigkeit von der Oberfinanzdirektion Berlin auf das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen (BARoV), Referat C 2, übergegangen. Zum 01.01.2006 wurde das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) als neue Bundesoberbehörde eingerichtet. Hervorgegangen ist es aus dem Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen (BARoV) und dem Dienstleistungsbereich des Bundesamtes für Finanzen.

Das Rückerstattungsarchiv ist mit einer zentralen Geschädigtenkartei erschlossen. Als weitere Hilfestellung für Recherchen wurde damit begonnen, die aus den Rückerstattungsakten ersichtlichen Kunstwerke in einer Datei zu erfassen. Diese Datei wird fortlaufend vervollständigt und als Suchliste schrittweise in die Lost Art Internet-Datenbank übernommen. Somit können zukünftig auch Kulturgüter recherchiert werden, die in der Geschädigtenkartei des Bundesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen erfasst sind.

Contact

Ursula Kube
Phone:  +49 (0) 3018 7030 1543 (oder 7030 0)
ursula.kube@badv.bund.de

Ellen Bach
Phone:  +49 (0) 3018 7030 1163 (oder 7030 0)
ellen.bach@badv.bund.de

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