Kaiser Friedrich Museum (Oberlausitzer Gedenkhalle)
- Name
- Bernd E. Ludwig
- Eingabedatum
- 22.12.2009
Sehr geehrte Damen und Herren, während des 2. Weltkrieges hatten die damals verantwortlichen Görlitzer Behörden wertvolles Kunstgut aus dem östlich der Neiße gelegenen Museumsgebäude, einem ambitionierten, noch heute vorhandenem Bau des Historismus, ausgelagert, um die Bestände vor Bombenangriffen zu schützen. Es handelt sich dabei um die Städtische Gemäldegalerie, Grafiksammlung, Edelmetallarbeiten, Münzsammlung, Porzellansammlungen Bibliothek und vieles mehr. Die Gegenstände kamen vor allem in für sicher geltende Schlösser im Osten des Kreises Görlitz. Die Orte sind namentlich bekannt. Von diesen vielen tausenden Kunstwerken kehrten bis 1971 nur einige Archivmaterialienund Plastiken zurück. Die übergroße Mehrheit der Kunstwerke wurde von der Republik Polen "in Obhut genommen", wie es bisher offiziell heißt. Görlitzer Kunstgut, das ohne Zweifel weiter im Eigentum der Stadt Görlitz steht, ist in Warschau, Breslau, Lauban und anderwo in Polen verstreut. dort gehört es auch formaljuristisch nicht hin. Immer wieder wird Görlitzer Eigentum auf dem Schwarzmarkt verramscht. Ein Skandal sondergleichen. Die Republik Polen ist EU - Mitglied und hat diese Kunstwerke an den Eigentümer zu erstatten - ohne wenn und aber. Es wäre nur gut und folgerichtig, wenn in diese Angelegenheit Bewegung kommen würde. Dies wäre e i n e wichtige, lohnenswerte Aufgabe für die Koordinierungsstelle - viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen Bernd E. Ludwig
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Kaiser Friedrich Museum (Oberlausitzer Gedenkhalle)
22.12.2009 von Bernd E. Ludwig