Museen im Nationalsozialismus
Deutsches Historisches Museum Berlin
Erst vor wenigen Jahren haben Museen in Deutschland damit begonnen,
ihre eigene Institutionsgeschichte während des nationalsozialistischen
Regimes intensiver zu erforschen.
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Bayerisches Nationalmuseum gibt Raubkunst zurück
www.suedkurier.de vom 18.04.2012
Das Bayerische Nationalmuseum gibt eine wertvolle Bronzestatue an die Tochter eines von den Nazis in Auschwitz ermordeten jüdischen Kunsthistorikers zurück. Das teilte Erbenanwalt Markus Stötzel mit.
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AUSSCHREIBUNG HERBSTKURS 2012
Deutsches Forum für Kunstgeschichte und Deutsches Historisches Institut, Paris
Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (DFK) und das Deutsche Historische Institut in Paris (DHIP) bieten 2012 einen gemeinsamen einwöchigen Herbstkurs an:
Einführung in die Wissenschaftssprache Französisch und in die Forschungspraxis für HistorikerInnen und KunsthistorikerInnen 17.-21. September 2012 in Paris.
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Einigung zwischen den Erben von Alfred Flechtheim und dem Kunstmuseum Bonn
Paul Adolf Seehaus, Leuchtturm mit rotierenden Strahlen
Presseerklärung 12.04.2012
Paul Adolf Seehaus, Leuchtturm mit rotierenden Strahlen
Einigung zwischen den Erben von Alfred Flechtheim und dem Kunstmuseum Bonn
Gemeinsame Erklärung des Kunstmuseums Bonn und der Erben von Alfred Flechtheim v. 12.04.2012
Erfreulicher Ausgang eines schwierigen Themas: Das Kunstmuseum Bonn und die Erben von Alfred Flechtheim haben eine Einigung für das Gemälde „Leuchtturm mit rotierenden Strahlen“ von Paul Adolf Seehaus erreicht. Der Verein der Freunde des Kunstmuseums Bonn wird die dazu nötige Summe – die Hälfte des geschätzten Marktwertes – aufbringen. „Wir sind froh und dankbar, dass wir einen einvernehmlichen Weg gefunden haben, eine den geschichtlichen Ereignissen gerecht werdende Lösung herbeizuführen“, sagte Museumsdirektor Professor Dr. Stephan Berg.
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Münchner Stadtmuseum restituiert acht Kunstgegenstände
Pressemitteilung Münchener Stadtmuseum vom 15. März 2012
Das Münchner Stadtmuseum hat insgesamt acht Kunstgegenständen aus der Sammlung Emma Budge restituiert und entspricht damit der Washingtoner Erklärung von 1998 und der ein Jahr später erfolgten Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz.
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Stadt Magdeburg: 25 neue Stolpersteine erinnern an das Schicksal Magdeburger Opfer des Nationalsozialismus
Pressemitteilung von Freitag, 2. März 2012 Landeshauptstadt Magdeburg
Ottostadt Magdeburg. Im Rahmen der Tage der Jüdischen Kultur und Geschichte werden nächste Woche erneut Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gesetzt. Insgesamt sind dann 286 dieser Mahnmale auf Magdeburger Gehwegen zu finden. Interessierte Bürger sind eingeladen, an den Einweihungen teilzunehmen und gemeinsam der ermordeten Männer, Frauen und Kinder zu gedenken.
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Staatliche und Städtische Museen erforschen Schicksal beschlagnahmter jüdischer Kunstsammlungen in München / Aktuelles Haushaltsgesetz erleichtert Restitutionen von Kunstwerken
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Pressemitteilung 20/2012 vom 28.02.2012
Kunstminister Wolfgang Heubisch würdigt das Provenienz-Forschungsprojekt der Staatlichen und Städtischen Museen der Landeshauptstadt, das die gewaltsame Inbesitznahme jüdischer Kunstsammlungen 1938/89 in München in den Blick nimmt. Im Rahmen der sogenannten „Judenaktion“ beschlagnahmte die Geheime Staatspolizei im Winter 1938/39 eine große Zahl von Kunstgegenständen aus jüdischem Privatbesitz. Opfer der willkürlichen Aktionen waren nicht nur renommierte Sammlungen und Kunsthandlungen, sondern auch Privatpersonen, in deren Eigentum sich häufig nur ein oder zwei Kunstwerke befanden. An dem Raub waren auch Kunstsachverständige aus den Münchner Museen beteiligt.
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