Staatsarchiv Nürnberg
1443 Objekte
Teil einer Abgabe des Amtsgerichts Fürth 1957. Nach Mitteilung des damaligen Amtsgerichtsdirektors ist dieses Schriftgut kurz nach der Deportation von Dr. Herz nach Ausschwitz am 5. August 1943 in das Gebäude des Amtsgerichts gelangt.
Dr. Richard Herz (geb. 1894) stammte aus Rastatt, war ledig und offensichtlich kinderlos. Als Rechtsanwalt war er in Nürnberg tätig und lebte zuletzt in Fürth. Seit seiner Deportation nach Auschwitz am 18. Juni 1943 gilt Dr. Herz als verschollen.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt des umfänglichen Nachlasses (ca. 7 lfm) liegt bei der Vermögensverwaltung und -abwicklung von ausgewanderten bzw. deportiert.
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