Violoncello
Erwerb 1942 in Köln durch das Reichspropagandaministerium bei Heinrich Stauber (Händler, mXp s6027) für 6.000 RM.
Ein NS-verfolgungsbedingter Verlust oder ein Verlust während des II Weltkrieges können aufgrund noch vorhandener Lücken in der Provenienz nicht ausgeschlossen werden.
Die Zuschreibung des Instruments ist unsicher, mehrere Zetteltranskriptionen belegen widersprüchliche Angaben. Eine authentische Provenienz vor dem dokumentierten Erwerb durch das Reichspropagandaministerium Ende 1942 lässt sich derzeit nicht nachweisen.
Diese eklatante Provenienzlücke, verbunden mit der bekannten Praxis des RMVP, Meisterinstrumente gezielt an regimetreue Musiker zu verleihen, begründet einen deutlichen Forschungsbedarf.
Externer Link ; Registraturakt 4117696
Dokumentensammlung zur Geige 4117696
Unveröffentlichte Akte in der Kunstverwaltung des Bundes enthält Verträge, Gutachten, Protokolle etc.
Laufzeit: 1951–2009
Kunstverwaltung des Bundes K22-330711/12
BKM Referat K22-1
Köthener Straße 2
10963 Berlin
Deutschland