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Großer Walzenkrug

Lost Art-ID
527151
Manufaktur
Porzellanmanufaktur Meissen
Gründung
gegr. 1710
Titel
Großer Walzenkrug
Datierung
1747 (um)
Objektart
Gefäß
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Keramik (Porzellan) / bemalt
Abmessungen
Höhe ohne Deckel: 15,6 cm
Inventarnummer
238 (Schnorr von Carolsfeld)
Por. 388 (Mannheimer)
Mü 1570/6
320 (Muller & Cie)
Beschreibung

Schnorr von Carolsfeld: mit silbernem Deckel und Fußbeschlag. Bemalung: Umlaufender bunter Fries von Chinesenfiguren auf eigelb und maigrün gestreiftem, schwarz konturiertem Bodenstreifen. Links ein promenierendes Paar: Der Mann erhebt die Hände und redet auf die Frau ein, die vorausschreitet, den Kopf zurückwendet und einen geschlossenen Fächer ans Kinn hält. An der StImseite ein aus Laube, Türmchen und Erker bestehender Pavillon mit Gitterfenstern, Rosettenmuster und zierlichen Aufsätzen. Links und rechts davon Balustraden und blühende Bäume. Auf der rechten weißen Balustrade minutiös gemalte Chinoiserie, dahinter ein Papagei auf bemoostem Baumstumpf. An beiden Enden des Frieses felsige Erhöhungen mit blühendem Strauchwerk und Blumen. Die Gesichter in Grau, Schwarz und Eisenrot getupft, die Gewänder in Eisenrot, Eigelb, Grauschwarz, Purpurviolett und Braunrot. Die Sträucher in Eisenrot und Purpurviolett, die Baumstämme in Grauschwarz, der Pavillon in Purpurviolett und Eisenrot. Unterm Lippenrand Goldstreifen und Goldspitzenbordüre aus Flachbogen, Blütensternen und Punktrosetten. Der abgeflachte Silberdeckel mit passigem Rand und durchbrochenem Griff. Um 1747. Ohne Marke. Die Malerei aus der gleichen Hausmalereiwerkstatt wie Nr. 237 und 239. - Auf dem Scharnierband: Dresdener Beschau und Jahresbuchstabe X für das Jahr 1747 (oder 1723, was unwahrscheinlich ist), ferner das Meisterzeichen IMW im Oval = Johann Michael Wecker, Meister 1716, erwähnt bis 1743 oder 1749. VgI. Rosenberg, Merkzeichen, 3. A., II. 1923, Nr. 1773.

Muller & Cie: Walzenkrug mit polychromen und goldenen Dekor. Ein chinesisches Paar vor einem Pavillon in einem Park. Deckel aus Silber, Fuß in Silber gefaßt. Zwei kleine Abplatzungen. Höhe 20,5 cm. [ohne Angabe der Provenienz Oppenheimer]

Lit.:

• Julius Schnorr von Carolsfeld: Sammlung Margarethe und Franz Oppenheimer: Meissener Porzellan. Berlin 1927.

• US – NARA, RG 260. M1946. Administrative records, correspondence, denazification orders, custody receipts, property cards, Jewish restitution claim records, property declarations, and other records from the Munich CCP. Roll 145. Restitution Research Records. Mannheimer Collection: Catalog, Volume II.

• US - NARA, RG 260. M1946. Photographs of art objects stolen by the Nazis from the Linz Museum and other collections in Europe. Roll 276-281. Photographs Taken by the Munich Central Collecting Point, OMGUS, of Artworks Appropriated by Germany during World War II.

• Porselein-Mannheimer bestemd voor de verkoop. In: NL - HaNA, 2.08.42. - SNK, Stichting Nederlands Kunstbezit, Nr. 565 - Stukken betreffende de verkoop van kunstvoorwerpen die behoren tot de Mannheimer collectie op de veiling van 14 oktober 1952, 1952.

• Frederick Muller & Cie:Catalogue de tableaux, antiquités, objets d'art provenant de la collection du Dr. F. Mannheimer, 14.-21.10.1952. Amsterdam 1952.

Provenienz

Sammlung Dr. Franz und Margarethe Oppenheimer, Berlin und Wien, - 1927 - 1938 (um) -

Sammlung Dr. Fritz Mannheimer, Amsterdam 1938 (um) -

sichergestellt durch Dienststelle Mühlmann für Sonderauftrag Linz, 1941 -

CCP München

Restitution an die Niederlande, Amsterdam

Rijksmuseum Amsterdam

Auktion Muller & Cie, Amsterdam 14.-21.10.1952, Lot 320

Veröffentlicht seit
08.05.2015
Ansprechpartner:in
Rosbach & Fremy
Position
Rechtsanwälte
Tel
+49 (0) 30 280 70 71/72
E-Mail
office@ra-rff.de
Verlustumstand gemeldet als
NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Oppenheimer, Dr. Franz

Permalink auf diese Seite
https://www.lostart.de/de/Verlust/527151

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