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Zwei Schokoladenbecher und Untertassen

Lost Art-ID
527133
Manufaktur
Porzellanmanufaktur Meissen
Gründung
gegr. 1710
Titel
Zwei Schokoladenbecher und Untertassen
Datierung
1729 (um)
Objektart
Gefäß
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Keramik (Porzellan) / bemalt
Abmessungen
Höhe Becher: 7,9 cm; Durchmesser Untertasse: 12,7 cm
Inventarnummer
146-147 (Schnorr von Carolsfeld)
Por. 299 a/b (Mannheimer)
Mü 1571/17
Beschreibung

Ersterer in glatter hoher Form mit wellig bewegtem Ohrhenkel und Ringfuß mit Goldstreifen. Becher und Untertassen ursprünglich nicht zusammengehörig. Auf der StImseite der Becher je eine hohe, golden konturierte Vierpaßkartusche mit rechtwinkligen Ecken, umrahmt von ovalen Lüsterfeldern mit Goldornament, Laub- und Bandelwerk in Eisenrot und Purpurviolett und kleinen quergestreiften Verbindungsstücken in Gelb, Blau und Purpurviolett. In den Bildfeldern bunte Chinoiserien. Bei 146: Sitzende Chinesin, der ein Knabe ein Tablett präsentiert; links Palme und Blumenstaude. Bei 147: Sitzende Chinesin mit großer flacher Schale voll Früchte und Gerät; am Boden eine zweite kniende Chinesin, die sich über eine Blumenschale beugt; rechts eine Räuchervase auf hohem Postament, eine Balustrade und eine Palme; links Blumenstauden. Am inneren Lippenrand grobe Goldspitzenbordüre. Im Spiegel der Untertassen golden konturierte Vierpaßkartuschen in Breitformat, umrahmt von Lüsterfeldern mit verschlungenem Goldornament: Palmetten, Perlgehänge und Rosetten; zu äußerst eine Kette lichtbraun schattierten eisenroten Laubwerks. In den Bildfeldern bunte Chinoiserien. Bei 146: Stehender Chinese mit Weihrauchfaß und Stielblattfächer; links Staket und Blumenstauden, rechts ein Affe vor einer Hütte. Bei 147: Gebückt stehende Chinesin mit einer Gerte voll Gehänge und Bandwerk neben niedrigem rundem Tisch mit Gefäßen; gegenüber ein Knabe, der aus einer Flasche trinkt. Die Goldspitzenbordüren wie bei der Kaffeekanne und der Spülkumme Nr. 144/45, mit denen die beiden Untertassen auch sonst eng verwandt sind. Rückseits drei eisenrote Kreislinien. Die Untertassen um 1729. Ohne Marke. Auf den annähernd gleichzeitigen Bechern hellblaue Schwertermarke auf der Glasur.

Lit.:

• Julius Schnorr von Carolsfeld: Sammlung Margarethe und Franz Oppenheimer: Meissener Porzellan. Berlin 1927.

• US – NARA, RG 260. M1946. Administrative records, correspondence, denazification orders, custody receipts, property cards, Jewish restitution claim records, property declarations, and other records from the Munich CCP. Roll 145. Restitution Research Records. Mannheimer Collection: Catalog, Volume II.

• US - NARA, RG 260. M1946. Photographs of art objects stolen by the Nazis from the Linz Museum and other collections in Europe. Roll 276-281. Photographs Taken by the Munich Central Collecting Point, OMGUS, of Artworks Appropriated by Germany during World War II.

• Porselein-Mannheimer bestemd voor de verkoop. In: NL - HaNA, 2.08.42. - SNK, Stichting Nederlands Kunstbezit, Nr. 565 - Stukken betreffende de verkoop van kunstvoorwerpen die behoren tot de Mannheimer collectie op de veiling van 14 oktober 1952, 1952.

• Frederick Muller & Cie:Catalogue de tableaux, antiquités, objets d'art provenant de la collection du Dr. F. Mannheimer, 14.-21.10.1952. Amsterdam 1952.

Provenienz

Sammlung Dr. Franz und Margarethe Oppenheimer, Berlin und Wien, - 1927 - 1938 (um) -

Sammlung Dr. Fritz Mannheimer, Amsterdam 1938 (um) -

sichergestellt durch Dienststelle Mühlmann für Sonderauftrag Linz, 1941 -

CCP München

Restitution an die Niederlande, Amsterdam

Rijksmuseum Amsterdam

Auktion Muller & Cie, Amsterdam 14.-21.10.1952, Lot 400 (?) oder 397 (?)

Veröffentlicht seit
08.05.2015
Ansprechpartner:in
Rosbach & Fremy
Position
Rechtsanwälte
Tel
+49 (0) 30 280 70 71/72
E-Mail
office@ra-rff.de
Verlustumstand gemeldet als
NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Oppenheimer, Dr. Franz

Permalink auf diese Seite
https://www.lostart.de/de/Verlust/527133

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