Suchmeldung | Einzelobjekt
Sophie Magdalene (Gemahlin Gustav III.)
Lost Art-ID
629874
Hersteller/Künstler:in
Unbekannt (ggf. schwedisch)
Titel
Sophie Magdalene (Gemahlin Gustav III.)
Datierung
1800 (um)
Objektart
Objektgruppe
Material / Technik
Öl ; Leinwand ; Holz / gemalt ; vergoldet
Höhe
75,00 cm
Breite
56,00 cm
Inventarnummer
Cap. I. A. b. 295
Beschreibung
Die Dargestellte trägt: „Weißes, mit Spitzen besetztes Kleid, am Brustausschnitt Perlenschmuck, breites Brillanten-Halsband, weißes Haar mit Brillanten und Federschmuck, blauer Hermelinmantel mit goldenen Kronen.“; vergoldeter Rahmen
Provenienz
Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920, als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, seit 1918 Staatseigentum. Das Gemälde verblieb zum Abschluss der Auseinandersetzungen mit dem Familienverein Haus Wettin im „Wasazimmer“ des Dresdner Residenzschlosses; Auf der Bergungsliste von Kunstgegenständen mit besonderem Wert, angefertigt durch den Leiter des Schlossrentamtes, dem Amtmann Hugo Bahr, und den Schlossverwalter Johannes Bibrach vom 06.05.1942 heißt es unter „Gelber Salon“: „10 Gemälde“. Es handelt sich um den Gesamtbestand der dem Staat verbliebenen Wasa-Bilder; Das Gemälde wurde mit weiteren 60 Gemälden aus den Führungsräumen zunächst nach Schloss Pillnitz gebracht. Von dort aus gelangten sie am 7.12.1943 in den Auslagerungsort, dem Herrenhaus des Ritterguts Rehnsdorf (heute Landkreis Bautzen, Ortsteil der Stadt Elstra). In Anbetracht der Kriegslage wurde vom Gauleiter Martin Mutschmann am 19.1.1945 befohlen, sämtliche Bergungsorte östlich der Elbe zu Räumen und das Bergungsgut in Depots westlich der Elbe zu überführen. Dazu gehörte auch der Bergungsbestand aus dem Rittergut Rehnsdorf. Der Transport von 61 Gemälden aus Rehnsdorf nach dem Schloss Schieritz erfolgte am 26.3.1945; Nach Aktenlage Verlust am Auslagerungsort.
Literatur / Quelle
Gardemeuble-Verzeichnis der Gemälde unter Cap. I. A. b. 295 (1882-1910)
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 („Schloß und Palais am Taschenberg zu Dresden sowie Palais Parkstraße 7“),
Auseinandersetzungsvertrag des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, „Gelber Salon“
Veröffentlicht seit
Kontakt
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland
Homepage
Ansprechpartner:in
Ansprechpartner:in
Permalink auf diese Seite