Fundmeldung | Einzelobjekt
Vergoldeter Akeleipokal mit vasenförmigem Schaft
Lost Art-ID
582246
Hersteller/Künstler:in
Beutmüller, Hans (einer der möglichen Fertiger)
Geburt
Venedig
Tod
1622.09.04, Nürnberg
Titel
Vergoldeter Akeleipokal mit vasenförmigem Schaft
Datierung
1601/1700
Objektart
Objektgruppe
Material / Technik
Metall (Silber) ; Metall (Gold) / getrieben ; vergoldet
Höhe
48,00 cm
Beschreibung
Silberner Akeleipokal (vergoldet) mit vasenförmigem Schaft und jeweils sechs Buckeln im Deckel, der Kuppa, dem Schaft und dem Fuß. Auf dem Deckel befindet sich ein Blumenstrauß, am Ablauf und am Fuß Blattwerk aus Weißsilber. Der Fuß des Pokals wurde vermutlich im 19. Jahrhundert ergänzt, da es sich hierbei wahrscheinlich um eine Augsburger Arbeit aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts handelt. Auf ihm sind als Marken wohl ein Pinienzapfen und eine unbekannte Meistermarke HO vorhanden. Möglicherweise wurde der Fuß ursprünglich als Deckel eines anderen Pokals genutzt. Beim oberen Teil handelt es sich hingegen eindeutig um eine Nürnberger Arbeit. Das Beschauzeichen stammt vermutlich aus der Zeit zwischen 1609 und 1629. Die Meistermarke dürfe Hans Beutmüller zuzuordnen sein, der 1622 verstorben ist. Unter dem Fuß befindet sich ein aufgeklebtes Etikett mit der Nr. 12640.
Provenienz
Möglicherweise angeboten auf der Auktion bei Lempertz (Köln) vom 16. bis 18. Oktober 1928 als Los-Nr. 426 (Abb. 12) und/oder bei Hugo Helbing (München) am 17. Dezember 1929 und Folgetage als Los-Nr. 250. Die Angaben zum Aussehen, zu Marken, zum Gewicht und im Fall der Lempertz-Auktion auch die Abbildung könnten übereinstimmen, allerdings ist die Zuordnung bisher nicht sicher belegbar. Bis 1941: unbekannte Sammlung bzw. unbekannter Verbleib. Wohl 1941 bei Hans W. Lange auf der Auktion vom 19. bis 21. Mai als Los-Nr. 2 angeboten und nicht verkauft. Eingeliefert durch „H. L., Berlin“, vermutlich Hans W. Lange selbst. Beschreibung, genannte Marken und Maße stimmen überein. 1942 auf der Auktion bei Hans W. Lange am 12. und 13. Mai 1942 als Los-Nr. 331 angeboten und durch den Direktor des Bomann-Museums für die Stadt Celle erworben. Eingeliefert durch „W. L., Berlin“, vermutlich Hans W. Lange selbst
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