Universitätsbibliothek Marburg
Über die Institution
Die Universitätsbibliothek Marburg hat im Herbst 2001 begonnen, ihre Bestände systematisch nach NS-Raubgut zu durchsuchen. Dabei werden sämtliche als Raubgut in Frage kommenden Zugänge (antiquarische Käufe aus den Jahren 1933 bis 1950 und alle anderen in dieser Zeit aus zweiter Hand in die Bibliothek gelangten Bücher) erfasst und auf Besitzvermerke untersucht.
Alle Fälle, bei denen die Ermittlungen konkrete Hinweise darauf ergeben, dass Bücher enteignet, beschlagnahmt oder unfreiwillig veräußert wurden, werden sukzessive in der Lostart-Datenbank veröffentlicht.
Nach dem Abschluss der Erfassungsarbeiten werden auch die übrigen im Rahmen des Projekts ermittelten Daten in einer Online-Datenbank zugänglich gemacht. Bis dahin wenden Sie sich mit Anfragen nach Büchern oder ihren Vorbesitzern bitte an die angegebene Adresse (Ansprechpartner).
Die Universitätsbibliothek Marburg ist bemüht, die rechtmäßigen Besitzer bei der Suche nach ihrem Eigentum zu unterstützen und die als Raubgut ermittelten Bücher zurückzugeben. In mehreren Fällen ist dies auch bereits erfolgt bzw. die Bücher verbleiben mit Einwilligung ihrer Besitzer in der Bibliothek.
Adresse
Universitätsbibliothek Marburg
Deutschhausstraße 9
35037 Marburg
Deutschland
Ansprechpartner:in
Abteilungen
Provenienzmerkmale
Auslagerungsorte
Objektgruppen
- 1
Buch
1600-1930